April 15, 2011

“ Mit jeder Stufe, die man erklimmt, wird die Welt größer und weiter, und sie zu überschauen schwieriger. ”

Das wurde mir diese Woche klar, und ich konnte es auf meinem englischsprachigen Blog nicht formulieren.

Man kann einfach nicht alles auf einmal machen, und das ist der Grund, weshalb hier seit über vier Monaten nichts mehr gepostet wird. Und auch der Grund, weswegen noch so viele auf eine Antwort von mir warten. Oder mich schon aufgegeben haben, haha.

December 11, 2010
Post von der Insel.
Ich glaube, ich habe eben ein Päckchen von Hurley bekommen. Bin ich womöglich ein Kandidat für die nächste Staffel von Lost? Ich werde demnächst definitiv versuchen, eine Flugreise zu meiden.

Post von der Insel.

Ich glaube, ich habe eben ein Päckchen von Hurley bekommen. Bin ich womöglich ein Kandidat für die nächste Staffel von Lost? Ich werde demnächst definitiv versuchen, eine Flugreise zu meiden.

December 8, 2010
Heillos Warnung
ist der Songtitel einer Band namens Harms Way, die Blackmetal angehauchten Hardcore macht und die ich letztes Wochenende zusammen mit Rise and Fall, Nails und The Haverbrook Disaster sehen durfte.
Wegen letzteren war der komplette Tag auch sehr unkompliziert und unterhaltsam. Ursprünglich war ein kleines Video geplant, allerdings erwies sich das Filmmaterial im Nachhinein als unbrauchbar. Die Photos sind zweckmäßig ansehnlich.
Nunja, das Publikum im JuHa West hatte eine 99%-ige Schlagseite in Richtung der anderen drei Bands, wodurch die überaus lobenswerte Performance von THD leider in blackmetallischer Ignoranz unterging.
Link: Flickr Photoset Diashow

Heillos Warnung

ist der Songtitel einer Band namens Harms Way, die Blackmetal angehauchten Hardcore macht und die ich letztes Wochenende zusammen mit Rise and Fall, Nails und The Haverbrook Disaster sehen durfte.

Wegen letzteren war der komplette Tag auch sehr unkompliziert und unterhaltsam. Ursprünglich war ein kleines Video geplant, allerdings erwies sich das Filmmaterial im Nachhinein als unbrauchbar. Die Photos sind zweckmäßig ansehnlich.

Nunja, das Publikum im JuHa West hatte eine 99%-ige Schlagseite in Richtung der anderen drei Bands, wodurch die überaus lobenswerte Performance von THD leider in blackmetallischer Ignoranz unterging.

Link: Flickr Photoset Diashow

November 30, 2010
Unser Täglich Brot
Der Film “Our Daily Bread” legt einen abstrakten Existenzialismus an den Tag,  der Maschinen, Pflanzen, Tiere und Menschen in eine merkwürdige  Beziehung zueinenader rückt. Wer existiert hier aus welchem Grund und kann man dabei überhaupt von Leben reden?
Diese extreme Sachlichkeit, die die Arbeitsabläufe sehr pur in Bild  und Ton darstellt, degradiert das Tier zum Filet, indem man zeigt, wie  aus einem Rind ein Stück Fleisch wird. Es ist ekelerregend und  befremdlich, wie die lebendigen Tiere am Fließband Stück für Stück unter  fast chirurgischen Umständen zu etwas werden, das im Teller lecker  aussieht und nicht im entferntesten an ein Teil eines Lebewesens  erinnert.
Die arbeitsabläufe sind automatisiert und das Tier ist genau auf die  Massenabfertigung gezüchtet. “Es geht darum: Wie können die Viecher  möglichst effizient und kostensparend geboren, aufgezogen, und gehalten  werden, und wie muss ich sie behandeln, dass sie die Zeit und den Weg  zum Schlachthof möglichst unbeschadet und frisch überstehen? Das ist der  Skandal unseres Lebensentwurfs, weil diese ökonomische, „seelenlose“  Effizienz in einem wechselseitigen Verhältnis zu der Lebensweise unserer  Gesellschaft steht.” (Nikolaus Geyrhalter)
Wie kann man noch mit Appetit essen, nachdem man diesen Film gesehen  hat? Dieses Paradox bekommt man vor allem dann zu spüren, wenn man den  Arbeitern beim Essen zusieht. Man distanziert sich aus Selbstschutz,  denn sonst könnte man prinzipiell nur noch Fallobst und Aas verspeisen,  ohne Gewissensbisse zu haben.
Man kann diesen Film nur kritisch betrachten, denn dazu fordert er  auch auf. Man kann nicht von Einblicken sprechen, denn die Aufnahmen  sind alles andere als zufällig - die Bildkompositionen sind so nackt und  unkommentiert, und trotzdem weiß man genau, was man davon halten  sollte.
Die Vater-Unser-Anspielung kann man übrigens auch ironisch verstehen,  denn der Mensch erhebt sich hier zum Gott und erschafft neue Arten,  Rassen, gewaltige Maschinen, und Methoden, den Landwirtschaftsapparat zu  automatisieren.
…Und vergib uns unsere Schuld.
Link: Seite zum FilmLink: Trailer auf youtube

Unser Täglich Brot

Der Film “Our Daily Bread” legt einen abstrakten Existenzialismus an den Tag, der Maschinen, Pflanzen, Tiere und Menschen in eine merkwürdige Beziehung zueinenader rückt.
Wer existiert hier aus welchem Grund und kann man dabei überhaupt von Leben reden?

Diese extreme Sachlichkeit, die die Arbeitsabläufe sehr pur in Bild und Ton darstellt, degradiert das Tier zum Filet, indem man zeigt, wie aus einem Rind ein Stück Fleisch wird. Es ist ekelerregend und befremdlich, wie die lebendigen Tiere am Fließband Stück für Stück unter fast chirurgischen Umständen zu etwas werden, das im Teller lecker aussieht und nicht im entferntesten an ein Teil eines Lebewesens erinnert.

Die arbeitsabläufe sind automatisiert und das Tier ist genau auf die Massenabfertigung gezüchtet. “Es geht darum: Wie können die Viecher möglichst effizient und kostensparend geboren, aufgezogen, und gehalten werden, und wie muss ich sie behandeln, dass sie die Zeit und den Weg zum Schlachthof möglichst unbeschadet und frisch überstehen? Das ist der Skandal unseres Lebensentwurfs, weil diese ökonomische, „seelenlose“ Effizienz in einem wechselseitigen Verhältnis zu der Lebensweise unserer Gesellschaft steht.” (Nikolaus Geyrhalter)

Wie kann man noch mit Appetit essen, nachdem man diesen Film gesehen hat? Dieses Paradox bekommt man vor allem dann zu spüren, wenn man den Arbeitern beim Essen zusieht. Man distanziert sich aus Selbstschutz, denn sonst könnte man prinzipiell nur noch Fallobst und Aas verspeisen, ohne Gewissensbisse zu haben.

Man kann diesen Film nur kritisch betrachten, denn dazu fordert er auch auf. Man kann nicht von Einblicken sprechen, denn die Aufnahmen sind alles andere als zufällig - die Bildkompositionen sind so nackt und unkommentiert, und trotzdem weiß man genau, was man davon halten sollte.

Die Vater-Unser-Anspielung kann man übrigens auch ironisch verstehen, denn der Mensch erhebt sich hier zum Gott und erschafft neue Arten, Rassen, gewaltige Maschinen, und Methoden, den Landwirtschaftsapparat zu automatisieren.

…Und vergib uns unsere Schuld.

Link: Seite zum Film
Link: Trailer auf youtube

November 1, 2010
Nihongo.
Hier tut sich sichtlich wenig. Das hängt einerseits damit zusammen, dass mein Real Life gewissermaßen mein Leben bestimmt und andererseits auch damit, dass mir mein PC seit einiger Zeit den Dienst verweigert, bis sich nun heute herausgestellte, dass der Lüfter des Prozessors eine Fehlfunktion hat und somit mit molligen 90°C vorsichhinschwitzte. Gewöhnlich sind das zwischen 50 und 65°C. Wann der neue Lüfter kommt ist ein Geheimnis, von dem selbst ich noch nichts weiß.
So kommt es, dass ich gerade vom Laptop meiner Eltern blogge, das schon so seine Jährchen auf dem Buckel hat und auch nur mit Ladekabel benutzbar ist, weil sich sonst der Akku binnen Minuten komplett entladen würde. Soviel dazu.
Ich lerne dank breit gefächerter Software-Möglichkeiten des DSi zurzeit Japanisch (“My Japanese Coach”). Das geht - verglichen mit anderen Sprachen - ein bisschen schleppend voran, aber es läuft und macht viel Spaß. Juuichigatsu desu! Es ist November! Getsuyoubi desu! Es ist Montag! Es eröffnen sich einem ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten.Das Selbststudium via Nintendo DS kann ich eigentlich jedem empfehlen, zumal das Ding Text, Audio und Animationen wiedergeben kann und dabei auch noch komplett mit dem Lernenden interagiert und systematisch zugeschnittene Häppchen serviert. “My xy Coach” gibts übrigens in sämtlichen Sprachen und Handwerkszweigen. Man kann so z.B. Karriere, Gesundheit und Kochen, aber auch Chinesisch und Spanisch lernen, oder seinen Englischwortschatz aufbessern. Ich bin komplett überzeugt.
Sayounara! Ja mata!

Nihongo.

Hier tut sich sichtlich wenig. Das hängt einerseits damit zusammen, dass mein Real Life gewissermaßen mein Leben bestimmt und andererseits auch damit, dass mir mein PC seit einiger Zeit den Dienst verweigert, bis sich nun heute herausgestellte, dass der Lüfter des Prozessors eine Fehlfunktion hat und somit mit molligen 90°C vorsichhinschwitzte. Gewöhnlich sind das zwischen 50 und 65°C. Wann der neue Lüfter kommt ist ein Geheimnis, von dem selbst ich noch nichts weiß.

So kommt es, dass ich gerade vom Laptop meiner Eltern blogge, das schon so seine Jährchen auf dem Buckel hat und auch nur mit Ladekabel benutzbar ist, weil sich sonst der Akku binnen Minuten komplett entladen würde. Soviel dazu.

Ich lerne dank breit gefächerter Software-Möglichkeiten des DSi zurzeit Japanisch (“My Japanese Coach”). Das geht - verglichen mit anderen Sprachen - ein bisschen schleppend voran, aber es läuft und macht viel Spaß. Juuichigatsu desu! Es ist November! Getsuyoubi desu! Es ist Montag! Es eröffnen sich einem ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten.
Das Selbststudium via Nintendo DS kann ich eigentlich jedem empfehlen, zumal das Ding Text, Audio und Animationen wiedergeben kann und dabei auch noch komplett mit dem Lernenden interagiert und systematisch zugeschnittene Häppchen serviert. “My xy Coach” gibts übrigens in sämtlichen Sprachen und Handwerkszweigen. Man kann so z.B. Karriere, Gesundheit und Kochen, aber auch Chinesisch und Spanisch lernen, oder seinen Englischwortschatz aufbessern. Ich bin komplett überzeugt.

Sayounara! Ja mata!